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Seminar

Entomologie - Insektenkunde in der Rechtsmedizin

Die häufigste Tierart der Welt? Insekten! Sie sind nicht nur in großer Anzahl vorhanden, sondern zeigen auch die größte Vielfalt an Lebensformen. Sie ernähren sich von praktisch jedem Substrat und leben in Blütenköpfen, Holzstämmen oder auch Leichen. 

Letzteren Lebensraum macht sich Dr. Jens Amendt zu Nutze. Der forensische Biologe am Institut für Rechtsmedizin ist seit vielen Jahren Gutachter für Ermittlungsbehörden im Rahmen von Tötungsermittlungen, aber auch bei Fragen zur Vernachlässigung lebender Menschen.

So geben ihm die Abfolge der Larvenstadien und die Besiedlung durch verschiedene Insektenarten beispielsweise Hinweise auf Leichenliegezeit, Todesumstände und Todesursache. Aber auch bei anderen Lebewesen, Nahrungsmitteln und Gebäuden können Insekten Antworten auf bestimmte Fragen geben. 

Verschaffen Sie sich einen Einblick in den Fachbereich forensische Entomologie und lernen Sie unter anderem etwas über nekrophage Fliegenarten. Diese Fliegenart kann binnen weniger Minuten einen toten Körper orten und besiedeln und sich am Leichnam entwickeln. Durch diese Eigenschaft werden sie zu einem hilfreichen Instrument für die Eingrenzung der minimalen Leichenliegezeit.

Nächster Termin: Samstag, 16. Februar 2019

Dauer: 0,5 Tage

  • Samstag, 16. Februar 2019 von 13:30 bis 17:00 Uhr

Teilnahme-Gebühr: 290,- € (zzgl. gesetzl. USt.)

Ihr Referent am nächsten Termin

PD Dr. Jens Amendt

amendt

Forensischer Biologe am Institut für Rechtsmedizin; als habilitierter Zoologe langjähriger Präsident der Europäischen Vereinigung forensischer Entomologen; seit über 15 Jahren Gutachter für Ermittlungsbehörden im Rahmen von Tötungsermittlungen, aber auch bei Fragen zur Vernachlässigung lebender Menschen.


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